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GDPdU und digitale Signatur

Die gehrer MCS GmbH bietet Industrie und Verwaltung Beratung u. a. zu den Themen GDPdU, gesetzeskonforme Archivierung von Daten und Unterlagen oder digitale Signatur. Dabei setzt der Spezialist grundsätzlich je nach Kundenwunsch entweder auf RZ-Lösungen beim Outsourcing oder Softwareprodukte beim Insourcing.

Auf die Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) beruft sich ein Finanzbeamter, wenn er bei der Betriebsprüfungen auf die Computersysteme von Unternehmen zugreift.
Man unterscheidet 3 Arten des Datenzugriffs durch den Betriebsprüfer:

  • den unmittelbaren Lesezugriff (Z1),
  • den mittelbaren Zugriff über Auswertungen (Z2) und
  • die Datenüberlassung in verschiedenen Formaten (Z3)

Für die Datenüberlassung sind verschiedene Formate zugelassen. Mittlerweile gibt es auch eine Empfehlung des Bundesfinanzministeriums für einen entsprechenden Beschreibungsstandard. Die Daten lassen sich dann vom Betriebsprüfer in eine Prüfersoftware (z.B. IDEA) einlesen.
Ferner werden darin Verfahren der elektronischen Prüfung geregelt, so dass zum Beispiel der Steuerprüfer keine Software auf dem Rechner des Prüflings bzw. Steuerberaters installieren darf und Anforderungen an Unternehmenssoftware definiert, damit die betriebswirtschaftlichen Daten vom Prüfer bzw. der speziellen Prüfungssoftware erfasst werden können.
Die GDPdU wurde durch das Steuersenkungsgesetz vom 23. Oktober 2000 durch eine Änderung in der Abgabenordnung (AO) festgelegt und ergeben sich insbesondere aus § 147 Abs. 6 und § 146 Abs. 5 AO.
Die GDPdU sind in Bezug auf die Aufbewahrungspflichten in engem Zusammenhang mit den Grundsätzen ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme (GoBS) zu sehen. In diesem Zusammenhang ist die zur digitalen Betriebsprüfung gehörende Verfahrensdokumentation zu berücksichtigen. Neben der Bereitstellung der Daten in einem maschinell auswertbaren Format sollte das Verfahren der Zusammenstellung und Bereithaltung der Daten in einer Verfahrensdokumentation dokumentiert sein. Zu den aufbewahrungspflichtigen Dokumenten gehört u.a. geschäftsrelevante E-Mail-Kommunikation. Amerikanische Archivierungslösungen sind hier wiederum aufgrund der für deutsche Unternehmen geltenden, komplexen Rechtssituationen in aller Regel nicht anwendbar.

Archivierung

Sie suchen nach gewissenhaften, sicheren, skalierbaren, mobilen und wirtschaftlichen Lösungen, für Ihre dokumentenbasierenden Geschäftsprozesse? Sind Compliance, Information Lifecycle Management, Dokumenten Management, Integrated Dokumenten Management, Workflow-Management, Business Workflow (SAP), Enterprise-Content-Management und Knowledge-Management nicht nur die Umschreibung dieser Fragen?
Ist der Bedarf an digitaler GDPdU-konformer Archivierung von Daten und Unterlagen, Vorgängen und Akten nicht die Voraussetzung für Art und Grad der Ziele obriger Begriffe?
Das Forum „elektronische Steuerprüfung“ zeigt auf, wie Vorschriften effizient zu erfüllen sind. Wir sind Leistunsanbieter, um Sie bei Ihren Aufgaben zu Unterstützen.

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Wir beraten Sie gerne - von der Aufbewahrung, Ablage bis zur Entsorgung Ihrer Daten und Unterlagen einschließlich Ihren Vorgaben für die Geschäftsprozess-, Datenschutz- und GDPdU-konforme Erfüllung aller Voraussetzungen in Ihrem Unternehmen.

Der Begriff der elektronischen Archivierung wird sehr unterschiedlich benutzt. Während heute Unternehmen schon Aufbewahrungsfristen von zehn Jahren für handelsrechtlich und steuerlich relevante Daten und Dokumente als nur sehr schwierig umsetzbar sehen, wird in historischen Archiven von einer sicheren, geordneten und jederzeit zugreifbaren Aufbewahrung von Informationen mit Speicherzeiträumen von mehreren Jahrhunderten gesprochen. Angesichts der sich ständig verändernden Technologien, immer neuer Software, Formate und Standards, ist dies eine große Herausforderung für die Informationsgesellschaft.

Die Aufbewahrung, Erschließung und Bereitstellung von Information ist eine Voraussetzung für die Arbeitsfähigkeit moderner Unternehmen und Verwaltungen. Mit dem exponentiellen Wachstum elektronischer Information wachsen die Probleme der langzeitigen Aufbewahrung, obwohl moderne Softwaretechnologien wesentlich besser geeignet sind, Informationen zu verwalten, als dies herkömmlich mit Papier, Aktenordnern und Regalen möglich war. Immer mehr Information entsteht digital und die Ausgabe als Papier ist nur noch eine mögliche Repräsentation des ursprünglichen elektronischen Dokuments. Durch den Einsatz elektronischer Signaturen erhalten elektronische Dokumente den gleichen Rechtscharakter wie ursprünglich manuell unterzeichnete Schriftstücke. Solche digitalen Dokumente existieren rechtskräftig nur noch in elektronischer Form. Diese Entwicklungen zwingen inzwischen jedes Unternehmen, sich verstärkt mit dem Thema elektronische Archivierung auseinander zu setzen.







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